Der Kanzler der Einheit, Dr. Helmut Kohl, wäre am heutigen 3. April 90 Jahre alt geworden. Die Bundesrepublik Deutschland, Europa, aber auch Frankfurt haben dem ehemaligen Bundeskanzler viel zu verdanken. Drei Jahre nach dem Tod Helmut Kohls sieht es die Junge Union Frankfurt am Main als gegeben an, ihm ein würdiges Andenken in Frankfurt zu verleihen. „Helmut Kohl war ein überzeugter Europäer, er war Kanzler der Einheit und auch ein Freund Frankfurts. Es ist an der Zeit, ihm in unserer Stadt ein Andenken zu geben. Wir schlagen vor, dass ein Ort nach Helmut Kohl benannt wird“, erklärt hierzu der Kreisvorsitzende der Jungen Union Frankfurt am Main, Martin-Benedikt Schäfer.

Möglichkeiten zur Benennung eines Ortes nach dem Kanzler der Deutschen Einheit gäbe es zur Genüge. Der Ort solle überregional bekannt sein, eine große Reichweite haben und damit dem Erbe Helmut Kohls entsprechen. „Helmut Kohl war 16 Jahre lang deutscher Bundeskanzler. Durch seinen Instinkt und seine guten Beziehungen zu den USA, zu Frankreich, Großbritannien und der damaligen Sowjetunion gelang es ihm, die Deutsche Einheit in Frieden und Freiheit zu vollenden. Dieser Verdienst wird auf ewig untrennbar mit seinem Namen verbunden. Allein dies ist Anlass genug, Helmut Kohl entsprechend zu würdigen“, ergänzt der Bezirksvorsitzende der Jungen Union Rhein-Main, Yannick Schwander.

Für die beiden jungen Christdemokraten kämen zwei Orte in Frage, die allen Kriterien entsprächen. „Der Frankfurter Flughafen trägt im Gegensatz zu vielen anderen Drehkreuzen dieser Welt keinen Namen. Es wäre daher die Möglichkeit, den größten deutschen Flughafen sowie eines der wichtigsten Verkehrsdrehkreuze Europas nach dem überzeugten Europäer und Kanzler der Einheit zu benennen“, schlagen Schäfer und Schwander vor, den Flughafen in „Helmut-Kohl-Flughafen“ zu benennen.

Eine weitere Idee wäre ein Platz in unmittelbarer Nähe zur Europäischen Zentralbank. „Ohne das Engagement von Helmut Kohl wäre die EZB möglicherweise nie nach Frankfurt gekommen. Dem europäischen Gedanken folgend, dem sich Helmut Kohl stets verpflichtet sah, wäre es eine Möglichkeit einen Platz direkt am Standort der EZB zu gestalten und diesen nach Helmut Kohl zu benennen“, bringen die beiden Vorsitzenden eine weitere Alternative ins Spiel. Man könne einen solchen Platz dann auch mit einem Denkmal für den ehemaligen Bundeskanzler ausstatten.

„Wir sind fest davon überzeugt, dass es an der Zeit ist, Helmut Kohl ein würdiges Andenken in Frankfurt zu verschaffen. Dies darf keine Nebenstraße oder ein kleiner Quartiersplatz sein, sondern es muss ein prominenter Ort werden, der dem großen Erbe Helmut Kohls gerecht wird“, so Schäfer und Schwander abschließend.

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